Projektübersicht

Eine Reihe von Projekten des Fachkräftebündnisses Nordwest befinden sich bereits in der Umsetzung. Hier werden die Vorhaben kurz vorgestellt.

MIT MINT! - Regionales Strategiekonzept für Frauen in MINT

  • Projektträger: Hochschule Osnabrück, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Labor für Gender und Diversity Research
  • Projektgebiet: Teilregion "Süd" (Stadt und Landkreis Osnabrück)
  • Projektlaufzeit: 01. November 2020 bis 30. Juni 2022
  • Ziel: Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines regionales Strategiekonzepts für den Landkreis und die Stadt Osnabrück, um mehr Schülerinnen ab der 8. Jahrgangsstufe und Schulabsolventinnen für MINT-Schulfächer, duale MINT-Ausbildungen und/oder -Studienfächer zu gewinnen. Dabei sollen die PartnerInnen durch die Mitarbeit an der Projektdurchführung in die Schaffung nachhaltiger Strukturen eingebunden werden.
  • Zielgruppe: Folgende Zielgruppen werden u. a. mit dem Projekt adressiert:
    • Schülerinnen ab der 8. Jahrgangsstufe und Schulabsolventinnen
    • In MINT engagierte allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
    • Unternehmen und Organisationen (bspw. Agentur für Arbeit, Stadt und Landkreis Osnabrück)
    • MultiplikatorInnen (bspw. Eltern und Lehrkräfte)
  • Projektinhalte: Geplant sind während der Projektlaufzeit folgende Aktivitäten:
    1. Einrichtung einer Kontaktstelle und Erstellung einer Internetpräsenz zu den Angeboten, Terminen und Details aller NetzwerkpartnerInnen
    2. Recherche und Auswertung von Best-Practice-Formaten zur Studien- und Berufsorientierung (auch im virtuellem Raum) sowie von Best-Practice-Arbeiten und Projekten von Schülerinnen, Azubis und Studentinnen zu MINT
    3. Aufbau und Weiterentwicklung eines qualifizierenden verbindlichen Netzwerks; Benennung eines Projektbeirats
    4. Erprobung und Durchführung einer Videochat-Reihe mit weiblichen MINT-Rollenvorbildern sowie einer Podcast-Reihe zur Vorstellung möglicher MINT-Studiengänge und -berufen
    5. Expertisetage (Workshops) zu erfolgreicher Praxis zur Gewinnung von Schülerinnen für MINT (Zielgruppe: Lehr- und Beratungskräfte sowie Elternvertretungen) 
    6. Durchführung von MINT-it!-Tagen zur Kurzpräsentation und Würdigungen von Best-Practice-Arbeiten in MINT; Auswahl für MINT-Messe
    7. Ergebnisworkshops mit PartnerInnen, Lehrkräfte und Schülerinnen
    8. Durchführung einer Messe zur MINT-Studien- und Berufsorientierung
    9. Erarbeitung von Leitfäden und Anleitungen zu den Projektangeboten
    10. Vorbereitung der Integration der Angebote in das Regelangebot zur Studien- und Berufsorientierung

Adelante! 3.0 Anpassungsqualifizierung zur Fachkräftesicherung

  • Projektträger: PractiGo GmbH
  • Projektgebiet: Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 01. September 2020 bis 31. März 2022
  • Ziel: Mit Blick auf die Vorgängerprojekte (s.u.) ist es weiterhin das Ziel, junge bereits gut ausgebildete Spanier in regionalen Betrieben und KiTas mit Fachkräftemangel so weiterzubilden, dass sie der Region und dem deutschen Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Nach der einjährigen Anpassungsqualifizierung soll der Berufsabschluss der Spanier in Deutschland vollständig anerkannt werden, sodass sie somit einen doppelten Berufsabschluss erlangen (IHK-Berufe). Bei dem Beruf des Erziehers/Erzieherin werden die Teilnehmer zunächst als Sozialpädagogische Assistenten anerkannt. Eine Anpassung zum vollwertigen Erzieher wird angestrebt.
  • Zielgruppe: Junge erwerbslose Erwachsene mit einer abgeschlossenen spanischen Berufsausbildung sowie Betriebe/Einrichtungen mit Berufsausbildungen mit einer hohen Vakanzzeit und somit einem hohen Fachkräftebedarf.
  • Projektinhalte: Die Umsetzung erfolgt entlang folgender Schritte:
    1. Teilnehmergewinnung (außerhalb des Projekts)
    2. Sprachliche Vorbereitung, interkulturelle Schulung und Vorbereitung auf das deutsche Berufsleben (außerhalb des Projekts)
    3. Vorbereitende Maßnahmen (u. a. Suche nach Wohnraum, Kontakt zur Krankenkasse)
    4. Einführungswoche in Deutschland (u. a. Vorbereitung auf die Maßnahme und das Leben in Deutschland sowie Prüfung der Deutschkenntnisse)
    5. Beantragung eines Antrags auf Gleichwertigkeit der spanischen Berufsausbildung zum deutschen Referenzberuf bei der zuständigen Anerkennungsstelle (IHK Hannover)
    6. Durchführung der betrieblichen Erprobung (u. a. Ausarbeitung der fehlenden, noch zu erlangenden Qualifikationen)
    7. Durchführung der Anpassungsqualifizierung/Integrationsbegleitung (u. a. Vermittlung zwischen Firmen/KiTas und Kandidaten/Kandidatinnen bspw. persönliche Besuche in den Firmen, Vermittlung bei Schwierigkeiten)
    8. Nachbetreuung (u. a. Vorbereitung und Begleitung auf die nächsten Schritte, Auswertung und Reflektion der Anpassungsqualifizierung)

IT macht Schule - Innovationstransfer Nordwest

  • Projektträger: Institut für Ökonomische Bildung gGmbH
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreis Ammerland sowie kreisfreie Stadt Oldenburg) und Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 01. Juli 2020 bis 30. Juni 2022
  • Ziel: Das Projekt schließt sich an das Vorgängerprojekt "IT macht Schule" aus der Region Hannover an, welches vom Verein Technologie-Centren Niedersachsen (VTN) umgesetzt wird. Ziel ist die Verbesserung der (IT-)Berufs- und Studienorientierung in Schulen und Unternehmen. Mithilfe von inhaltlich ausgearbeiteten Unterlagen und Leitfäden soll eine effektive Durchführung von Betriebspraktika für Schülerinnen und Schüler (SuS) in Unternehmen der IT-Branche und solchen Unternehmen mit IT-Abteilungen ermöglicht werden.
  • Zielgruppe: Mit dem Projekt werden zwei Zielgruppen angesprochen: 
    • SuS aller Schulformen (Sekundarstufe 1 und 2): Dabei soll darauf geachtet werden, dass hierbei eine Gleichverteilung von städtischen und ländlichen Schulen gegeben ist. Darüber hinaus sollen aufgrund des geringen Anteils von Frauen im IT-Bereich insbesondere Mädchen in den Fokus von "IT macht Schule" genommen werden.
    • Unternehmen, die mithilfe einer Marketingkampagne auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichen Formaten angesprochen und für eine Mitarbeit gewonnen werden sollen. Die Ansprache erfolgt u. a. unter der Beteiligung der IHKn Oldenburg und Hannover.
  • Projektinhalte: Das Projekt fokussiert sich auf die fünf "reinen" IT-Berufe (Informatikkaufleute, IT-Systemkaufleute, Fachkraft IT-Anwendungsentwicklung, Fachkraft IT-Systemintegration und Fachkraft IT-Systemelektronik). Berücksichtigt werden soll aber auch der Beruf der Mediengestaltung, da in diesem Feld gerne Mädchen aktiv werden. Insofern kann für das Projekt von 5+1 Berufen gesprochen werden.                                                                             Die Umsetzung erfolgt über sechs Projektziele: 
    1. Einsatz der Online-Plattform (DMS) für Schulen (Teacher-Client) und für Unternehmen (Tutor-Client) als flankierendes digitales Werkzeug für den Transfer in die Region Nordwest und die Praktikumsvermittlung
    2. Akquise von mind. 30 Unternehmenspartner
    3. Vermittlung von mind. 30 SuS aus mind. 15 Schulen in Praktika 
    4. Fokus auf Frauen in IT-Berufen: Das Projekt soll an Schulen immer im Klassenverbund und nach Möglichkeit unter Beteiligung einer weiblichen Person vorgestellt werden.
    5. Entwicklung von neuen Fachaufgaben durch den VTN und Ergänzung mit Aufgabenformulierungen zu grundlegeneden betrieblichen Aufgaben sowie Organisations- und Arbeitformen. Insgesamt sollen Materialien zu fünf unterschiedlichen Themenfeldern auf je zwei Niveaustufen erarbeitet werden.
    6. Unterstützung des Erfahrungsaustausches und Weiterentwicklung des Projektansatzes durch regelmäßige Veranstaltungen mit teilnehmenden Projektschulen und Unternehmen.       

Entwicklung, Erprobung und Verstetigung zukunftsorientierter Instrumente für die berufliche Integration von Geflüchteten und Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt

  • Projektträger: "pro:connect" - Integration durch Bildung und Arbeit e. V.
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreise Ammerland, Oldenburg, kreisfreie Städte Delmenhorst und Oldenburg)
  • Projektlaufzeit: 01. Juni 2020 bis 30. Juni 2022
  • Ziel: Entwicklung, Erprobung und Verstetigung neuer zielführender und zukunftsorientierter Instrumente zur Integration von Geflüchteten und Migranten. Der Fokus liegt auf folgenden zwei strategischen Zielen:
    1. Duale Ausbildung fördern und Ausbildungsabbrüche vermeiden/verringern
    2. Mehr Frauen mit Migrationshintergrund für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt gewinnen
  • Zielgruppe: Folgende Zielgruppen werden im Projekt adressiert: 
    • Integrationswillige Migranten und Geflüchtete mit direktem Migrationshintergrund (keine zweite oder dritte Generation), die nicht Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Kontinentalstaaten sind, sich in einem Asylverfahren befinden (Migranten auch ohne Asylverfahren) und eine Bleibeperspektive besitzen
    • Aufnahmeinteressierte Unternehmen bzw. deren Belegschaften
  • Projektinhalte: Umgesetzt werden im Rahmen der o. g. zwei strategischen Ziele folgende Maßnahmen:
    • Motivationskonzept "Geflüchtete und Migranten einstellen" für KMU
    • Entwicklung einer "Azubi-Knigge" für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund
    • Erweiterung der Kommunikationswerkstatt auf die Landkreise Oldenburg und Ammerland sowie die Stadt Delmenhorst
    • Individuelle Förderung von in Ausbildung vermittelten Frauen, die spezieller Begleitung bedürfen, um den Erfolg der Berufsausbildung zu sichern
    • Erarbeitung eines Leitfadens zur Teilqualifizierung von alleinerziehenden Geflüchteten und Migranten mit kleinen oder schulpflichtigen Kindern mit dem Ziel einer Teilzeitausbildung
    • Erarbeitung und Erprobung eines Konzepts für Informationsveranstaltungen zur Ausbildung, Beschäftigung, Weiterbildung und Karrierechancen für Frauen
    • Erarbeitung und Erprobung von Informationsveranstaltungen für Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund inkl. Kinderbetreuung

 

Gesundheitsbranche und Berufe im Nordwesten

  • Projektträger: Institut für Ökonomische Bildung gGmbH
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreise Ammerland, Oldenburg, kreisfreie Städte Delmenhorst und Oldenburg) und Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 01. Juni 2020 bis 31. Mai 2022
  • Ziel: Das Projekt schließt sich an das Vorgängerprojekt "Energiebildung und Berufe im Nordwesten" an und dient der Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung (BSO) der Jugendlichen in der Region. 
  • Zielgruppe: Folgende unterschiedliche Zielgruppen werden mit dem Vorhaben angesprochen:
    • SchülerInnen der Sekundarstufe I und II der allgemeinbildenden Schulen sowie der berufsbildenden Schulen
    • Unterrichtende Lehrpersonen sowie auch Studierende der BA-/MA-Studiengänge "Ökonomische Bildung" und "Politik-Wirtschaft" an der Carl-Ossietzky Universität Oldenburg und der Universität Vechta als zukünftige Lehrkräfte
    • Regionale Wirtschaft mit Unternehmen, kirchlichen Trägern, Hilfsorganisationen u. ä., die in der Gesundheitsbranche wichtige Akteure darstellen
  • Projektinhalte: Über die Ausarbeitung im (Wirtschafts-)Unterricht einzusetzender Materialien wird die BSO im Hinblick auf die Gesundheitsbranche im Nordwesten unterstützt. Im Vergleich zum Vorgängerprojekt erfolgt eine Ausweitung um Schulen der Sekundarstufe II sowie um die Teilregion "Mitte" als Durchführungsbereich. Inhaltlich werden die schulischen Angebote um die Behandlung der Gesundheitsbranche und medial um Web-Based-Trainings erweitert. Die Umsetzung erfolgt entlang von sieben Projektzielen:
    1. Weiterentwicklung des Onlineportals "Perspektiven im Nordwesten" für Lehrpersonen und SchülerInnen der Sekundarstufe I und II um die Gesundheitsbranche
    2. Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für Lehrpersonen und SchülerInnen zur allgemeinen Bedeutung und den Herausforderungen der (regionalen) Gesundheitsbranche sowie zur BSO
    3. Ausbau der unterrichtlichen Angebote mittels Web-Based-Trainings um weitere digitale Lernarrangements
    4. Ausgestaltung der Praxiskontakte zwischen Schulen und Unternehmen oder weiteren Einrichtungen um ExpertInnengespräche
    5. Ausbau des Angebots von E-Learning Qualifizierungsbausteinen für Lehrkräfte
    6. Ausbau der interaktiven Onlinekarte des Online-Portals "Perspektiven im Nordwesten" um Unternehmen und Einrichtungen der Gesundheitsbranche zur Anbahnung von Praxiskontakten
    7. Regelmäßige Arbeitstreffen mit den teilnehmenden Projektschulen beider Teilregionen zum Austausch und zur inhaltlichen Schulung nach Bedarf

 

Herausforderung Fachkräftesicherung: Durch Weiterbildung Kompetenzen stärken und Zukunft sichern

  • Projektträger: Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH
  • Projektgebiet: Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 01. Juni 2020 bis 31. Mai 2022
  • Ziel: Mit dem Projekt sollen folgende zwei Hauptziele erreicht werden:
    1. Bedarfsgerechte Qualifizierung von Unternehmen (KMU)
    2. Aufbau einer Dialogstruktur zur nachhaltigen Umsetzung von bedarfsgerechten Qualifizierungsmaßnahmen
  • Zielgruppe: Das Projekt richtet sich konsequent an den Besonderheiten und dem Bedarf der Zielgruppe "Kleine und mittelständische Unternehmen" (KMU) aus. Die Akquise erfolgt gemeinsam mit den strategischen Partnern in der Region.
  • Projektinhalte: Die Umsetzung erfolgt über folgende Maßnahmen im Rahmen der zwei Hauptziele:
  • Maßnahmen zur Erreichung des 1. Hauptziels:
    1. Entwicklung und Erprobung eines bedarfsgerechten Weiterbildungsangebots gemeinsam mit der Zielgruppe KMU.
    2. Umsetzung anhand eines 6-stufigen, dialogbasierten Konzepts in den drei vorab definierten Projektregionen (Je Projektregion sollen 15 KMU in den gesamten Prozess eingebunden werden).
    3. Anschließend sollen nach der Entwicklungsphase je Projektregion max. acht Pilotqualifizierungen durchgeführt werden.
  • Maßnahmen zur Erreichung des 2. Hauptziels:
    1. Nach der Erprobungsphase sollen die Evaluationsergebnisse der Qualifizierung und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen mit den Akteuren und Netzwerken vor Ort entwickelt und diesen anschließend zur Verfügung gestellt werden.
    2. Diskussion von Finanzierungsmodellen für nach der Projektlaufzeit und Prüfung der Umsetzbarkeit. Hierfür wird pro Projektregion ein Handlungsleitfaden erstellt, der auf ähnlich strukturierte und ländliche Regionen übertragbar sein wird. 

Technik erleben – Technik begreifen – Technik selbermachen - Vertiefende Berufsorientierung in technischen Berufen für Mädchen und Jungen

  • Projektträger: wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest e. V.
  • Projektgebiet: Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 01. April 2020 bis 31. März 2022
  • Ziel: Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, Mädchen und Jungen für Naturwissenschaften, Handwerk und Technik zu begeistern und Orientierung in der Berufswahl zu ermöglichen, um langfristig dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken. 
    • Teilziel 1: Förderung der digitalen Kompetenz
    • Teilziel 2: Umfassende Einblicke in das Themenfeld Technik durch praxisorientierte Angebote
    • Teilziel 3: Vertiefende Berufsorientierung für Mädchen
  • Zielgruppe: Mit dem Angebot sollen zwei verschiedene Zielgruppen erreicht werden:
    • Primär SchülerInnen ab Klasse 7 aller Schulformen, um deren Interesse für den MINT-Bereich zu stärken. Ein verstärkter Fokus soll auf den Schülerinnen gelegt werden, da Mädchen sich überwiegend an den typischen Frauenberufen orientieren.
    • Unternehmen im Handwerk und in der Industrie, die besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind.
  • Projektinhalte: Die Umsetzung erfolgt der o. g. drei Teilzielen erfolgt anhand von drei Arbeitspaketen:
    • Entwicklung und Erprobung von modularen Angeboten im Bereich der digitalen Bildung mit Schwerpunkt in den Bereichen "Robotik" und "Moderne Produktionsverfahren". 
    • Umfassende Einblicke in das Themenfeld Technik durch praxisorientierte AngeboteDurchführung von technischen Berufsorientierungswochen als einwöchiges ganztägiges Angebot für Einblicke in die Berufsfelder "Holzbearbeitung", "Elektrotechnik" sowie "Robotik" und "Moderne Produktionsverfahren".
    • Durchführung einer "Girls Day Akademie" mit technischen Workshops, Betriebsbesichtigungen und Besuche von Berufsschule und Hochschule sowie Workshops zu u. a. Teamtraining und Selbstmanagement in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bildungsträgern und der Agentur für Arbeit.  

Wir machen mehr AUS-BILDUNG - Fachkräfte für die KiTa`s

  • Projektträger: Ev.-luth. Gesamtverband Osnabrück - Ev. Fachschulen Osnabrück
  • Projektgebiet: Teilregion "Süd" (Stadt und Landkreis Osnabrück)
  • Projektlaufzeit: 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021
  • Ziel: Zielsetzung des Projekts ist die Gewinnung, Entwicklung und Bindung des endogenen Fachkräftepotenzials für die frühkindlichen Einrichtungen sowie die zukunftsorientierte Weiterbildung von Beschäftigten. Daher steht die Sicherung der Attraktivität der Ausbildung zum Erzieher und zur Erzieherin im Mittelpunkt des Projekts.
  • Zielgruppe: Mit dem Projekt sollen primär SchülerInnen der Klassen 8-13 der weiterführenden Schulen der Ausbildungsregion Osnabrück und deren Eltern, die maßgeblich an der Berufswahlentscheidung ihrer Kinder beteiligt sind, angesprochen werden. Zudem bilden die frühkindlichen Bildungseinrichtungen und ihre Mitarbeiter sowie Leitungen (in Kooperation mit den Ausbildungsstätten) die sekundäre Zielgruppe. Diese sollen dahingehend qualifiziert werden, dass es den Einrichtungen möglich ist, durch Qualität in Praktikum und Ausbildung Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und die Praktikanten und Auszubildenden dauerhaft als Fachkraft an die Einrichtungen zu binden. Darüber hinaus nimmt das Projekt folgende neue Zielgruppen in den Fokus:
    • Quereinsteiger mit Abitur und Fachhochschulreife
    • Studienabbrecher
    • Umschüler sowie Personen in der Umorientierung nach der Familienphase 
    • Neuorientierung wegen Berufsunfähigkeit
    • Weiterqualifizierung geeigneter Tagespflegekräfte 
    • Zugewanderte 
    • Männer sowie auch passiv suchende Personen
  • Projektinhalte: Zur Fachkräftegewinnung sowie zur -sicherung im ErzieherInnenberuf sind fünf Arbeitspakete vorgesehen:
    • AP 1: Entwicklung eines übertragbaren Messekonzeptes und Teilnahme an bereits bestehenden Ausbildungsmessen und Berufsorientierungsveranstaltungen
    • AP 2: Planung, Organisation und Durchführung zweier spezieller Informationsveranstaltungen mit Eventcharakter
    • AP 3: Erweiterung der Präsenz an Berufsorientierungsveranstaltungen an allgemeinbildenden Schulen für SchülerInnen sowie deren Eltern in Kooperation mit der MaßArbeit Servicestelle Wirtschaft-Schule. Erweiterung der Angebote für Profilklassen im sozialen Kontext an allgemeinbildenden Schulen. Entwicklung und Erprobung einer Konzeption für Organisations- und Personalentwicklungsmaßnahmen in drei Modellkitas.
    • AP 4: Reflexion der erarbeiteten Konzepte und die Durchführungsprozesse mit den beteiligten  Einrichtungen. Darüber hinaus werden diese für die Verstetigung überarbeitet und als Fortbildungsmaßnahme für weitere KiTas der Region angeboten. Die Modellkitas werden in kollegiale Beratungsnetzwerke eingebunden.
    • AP 5: Aufbau und Koordination eines Netzwerkes "Fachkräftegewinnung sowie -sicherung im Erzieherberuf" in der Ausbildungsregion Osnabrück. Dies dient dem Informationstransfer der Projektinhalte und Aktionen und der direkten Rückmeldung aus der Praxis.

Perspektive: Pflegeausbildung

  • Projektträger: Landkreis Vechta
  • Projektgebiet: Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 12. August 2019 bis 12. Juli 2021
  • Ziel: Oberstes Ziel ist es, Fachkräfte im Gesundheitswesen zu gewinnen sowie diese auch an die Region zu binden. Des Weiteren soll die Qualität und Quantität von Pflegefachpersonal in den Einrichtungen gesichert werden. 
  • Zielgruppe: Mit dem Projekt sollen folgenden Zielgruppen erreicht und angesprochen werden:
    • SchülerInnen
    • Auszubildende
    • Migranten
    • Berufsrückkehrer
    • Umschüler/Arbeitslose und sozial Benachteiligte
    • Studienabbrecher
    • Interessierte Personen
  • Projektinhalt: Zur Umsetzung der Ziele sollen die bereits eingerichteten zentralen Anlaufstellen im Landkreis Vechta und Cloppenburg die Konzepte zur Sicherstellung und Gewinnung von Fachkräften weiter ausbauen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen von vier Projektphasen:
    • Projektphase 1: Schaffung von Rahmenbedingungen und Vorbereitung von Strukturen. Hierzu zählt vor allem die bestehende Vernetzung zwischen den Institutionen aufrecht zu erhalten, aber auch vor dem Hintergrund der Generalisierung neue Netzwerke zu bilden.
    • Projektphase 2: Schaffung von Strukturen, die die Generalisierung der Ausbildung in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg unterstützt. Dazu gehören auch Strategien zur Aufklärung interessierter Schüler für die Ausbildung. Ferner sollen Konzepte für Veranstaltungen entwickelt werden.
    • Projektphase 3: Umsetzung der erarbeiteten Konzepte, um gezielt Fachkräfte für die angegliederten Institutionen zu gewinnen. Ein wichtiger Punkt wird in dieser Phase auch die Öffentlichkeitsarbeit sein, um Ängste und Vorurteile bzgl. der Ausbildungsreformationen zu reduzieren.
    • Projektphase 4: Dauerhafte Etablierung der erarbeiteten Maßnahmen in den Landkreisen, damit forlaufend und beständig Veranstaltungen und Beratungen bezüglich der Nachwuchsgewinnung im Bereich Pflege im Oldenburger Münsterland durchgeführt werden können. Hierzu zählt auch die langfristige Unterstützung der Übergangssituationen von Auszubildenden zu Fachkräften.

KURS-Zukunft2020

  • Projektträger: Universität Vechta, Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord", "Mitte" und "Süd"
  • Projektlaufzeit: 01. August 2019 bis 31. Juli 2021
  • Ziel: Förderung der Nachwuchsfindung und -Sicherung für Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Zielperspektive ist die Vernetzung von Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit benachbarten allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen (Hauptschulen, Realschulen, Oberschulen, Gesamtschulen sowie Gymnasien), um somit die schulische Berufswahlorientierung zu stärken.
  • Zielgruppe: Folgende Zielgruppen umfasst das Projekt:
    • Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der Agrar- und Ernährungsbranche (KMU)
    • Allgemeinbildende weiterführende Schulen, insbesondere die Schulen mit mittlerem Abschluss
    • Zielpersonen sind demnach: Lehrkräfte und Unternehmensvertreter, die mit abgestimmten Qualitätsmanagementstrategien Lernpartnerschaften miteinander eingehen
  • Projektinhalt: Im gesamten Gebiet des Fachkräftebündnisses sollen Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen aufgebaut und gefestigt werden. Durch angepasste Qualitätsmanagementprozesse sollen die Partnerschaften langfristig bestehen. Zusätzlich wird angestrebt, dass sich ausgehend von den Schule-Unternehmenspartnerschaften regionale Schule-Unternehmens-Netzwerke auf Kreisebene entwickeln.
  • Weitere Infos: www.kurszukunft.net/

Pflege Connection u2 - Applications & More

  • Projektträger: Gesundheitswirtschaft Nordwest e. V.
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreise Ammerland und Oldenburg sowie die Städte Delmenhorst und Oldenburg)
  • Projektlaufzeit: 15. Mai 2019 bis 14. Mai 2021
  • Ziel: Übergeordnetes Ziel ist es, das Image der Pflegeberufe zu verbessern und mehr (junge) Menschen in der Region für den Beruf zu begeistern und mit Vorurteilen abzubauen. Darüber hinaus soll umfassend über den Pflegeberuf sowie dessen vielfältige Perspektiven und Karrierewege aufgeklärt werden.
  • Zielgruppe: Zur Verbesserung der Fachkräftesituation sollen insbesondere folgende Zielgruppen angesprochen werden:
    • (Erst-)Ausbildungswillige junge Menschen im Alter von 14-36 Jahren, z. B. SchulabgängerInnen, leistungsschwache und anderweitig benachteiligte Jugendliche, junge Erwachsene
    • LehrerInnen und BerufsberaterInnen und Bildungsträger
    • MultiplikatorInnen - exam. Pflegekräfte, Lehrkräfte für Pflegeberufe, PraxisanleiterInnen, Auszubildende
    • Menschen mit Migrationshintergrund / Geflüchtete / AsylbewerberInnen
    • Personen mit Wiedereinstiegswunsch (stille Reserven)
    • Jungen und Männer
    • Weitere potenzielle Zielgruppen sind: Vorgebildete mit Migrationshintergrund und BeihilfeempfängerInnen
  • Projektinhalt: Mit folgenden Arbeitspaketen (AP) sollen mehr Fachkräfte für die Pflege gewonnen und neue Bedarfe der Fachkräfte angesprochen werden:
    • AP 1: Einführung eines weiteren Kommunikationsmedium durch einen Imagefilm
    • AP 2: Neue Fachkräftebedarfe (Altenpflege, ambulante Kinderkrankenpflege) neben den bereits Fokussierten adressieren
    • AP 3: Sprachliche Hürden in der Projektkommunikation minimieren
    • AP 4: Die näher rückende generalistische Pflegeausbildung in den Blick nehmen
    • AP 5: Die Schulprojekte noch effizienter und übertragbarer gestalten
    • AP 6: Die bewährten Formate und Projektangebote fortführen
    • Darüber hinaus soll mit dem Querschnittsziel das beteiligte Unternehmensnetzwerk ausgebaut und gestärkt werden.

Finden und Binden - Nachwuchsförderung in der Pflege

  • Projektträger:  GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e. V.
  • Projektgebiet:  Teilregion "Osnabrück" (Stadt und Landkreis Osnabrück)
  • Projektlaufzeit: 01. Mai 2019 bis 30. April 2021
  • Ziel: Das Projekt zielt darauf ab, die SchülerInnen im Osnabrücker Land für den Pflegeberuf zu begeistern und über Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege zu informieren. Außerdem sollen Voraussetzungen geschaffen werden, damit sich die Nachwuchskräfte dauerhaft in ihrem Ausbildungsberuf engagieren können, d. h. Ausbildungsabbrüchen entgegenzuwirken. 
  • Zielgruppe: Das Projekt richtet sich in erster Linie an SchülerInnen von Haupt-, Real- und Oberschulen, die sich für das Thema Pflege interessieren, jedoch ggf. Unterstützung und vorbereitende Schritte benötigen, um sich erfolgreich auf den Ausbildungsweg zu machen. Zusätzlich erhalten auch SchülerInnen aller anderen allgemeinbildenden Schulen die Möglichkeit vom Projekt zu profitieren. Darüber hinaus sollen weitere Zielgruppen mit dem Projekt erreicht bzw. angesprochen werden:
    • Eltern und LehrerInnen
    • MultiplikatorInnen (Pflegekräfte, Lehrkräfte für Pflegeberufe, PraxisanleiterInnen, Auszubildende, Studierende)
  • Projektinhalt: Das Projekt bedient das Osnabrücker Land und zielt dabei auf Richtungen ab:
    • Image: Der Ausbildungsverlauf und mögliche Berufszweige werden für die SchülerInnen aller Schulformen erlebbar und erfahrbar gemacht, so dass sie ein realistisches Bild erhalten, welches sich von negativen Berichterstattungen und Vorurteilen abgrenzt.
    • Anwerbung / Information: SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen der allgemeinbildenden Schulen erhalten zielgruppengerechte, erlebbare Informationen zum Thema "Pflege".
    • Begleitung: Die SchülerInnen werden bei Interesse bereits individuell begleitet, um die nächsten Schritte zum Ziel bewältigen zu können. Dies umfasst u. a. das Wecken des Interesses, die Möglichkeiten der Mitgestaltung, die Berufsvorbereitung sowie das Coaching während der Ausbildung.
    • Praxisbezug: In allen Stufen wird das Projekt von Pflegeeinrichtungen, Berufsbildenden Schulen und Pflegeschulen begleitet.
    • Kooperationen: Neben dem Praxisbezug, der sich auf die Bildung persönlicher Kontakte zwischen Pflegeeinrichtungen, Pflegekräften und SchülerInnen konzentriert, wird auch die Zusammenarbeit zwischen den Berufsfachschulen, Pflegeeinrichtungen und weiteren ProjektpartnerInnen im Osnabrücker Land ausgebaut. Dazu werden in Stadt und Landkreis Osnabrück einzelne Regionen gebildet, die sich mit inhaltlichen Schwerpunkten aus den Arbeitspaketen befassen.
  • Pressemeldung der NOZ vom 14.06.2019

Internetportal für die Ausbildungsregion Osnabrück

  • Projektträger:  MaßArbeit kAöR
  • Projektgebiet: Teilregion "Osnabrück" (Stadt und Landkreis Osnabrück)
  • Projektlaufzeit: 08. März 2019 bis 07. März 2021
  • Ziel: Zur Unterstützung der Aktivitäten der Ausbildungsregion und als Vorteilsübersetzung einer dualen Ausbildung als Alternative zum Studium soll ein Internetauftritt entwickelt werden. Daduirch soll ein höchstmöglicher Transparenzgrad in Bezug auf die Unterstützungsangebote, Stellen und Maßnahmen im Übergang Schule und Beruf hergestellt werden.
  • Zielgruppe: Das Spektrum reicht von Jugendlichen ohne Schulabschluss bis zu Jugendlichen mit Hochschulreife, von Jugendlichen mit Behinderung, über solche mit Lernbeeinträchtigungen, sozialen Benachteiligungen bis zum Migrationshintergrund. Entscheidend für eine fundierte Berufswahl ist neben den persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen aber auch das soziale Umfeld. Folgende Zielgruppen sollen durch das Internetportal erreicht werden:
    • SchülerInnen, junge Menschen nach Erfüllung der Schulpflicht, junge Menschen in berufs- und ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitmarktakteure, unversorgte junge Menschen mit fehlender beruflicher Perspektive
    • Eltern / Erziehungsberechtige mit Kindern im Übergang Schule und Beruf
    • LehrerInnen / SchulsozialarbeiterInnen mit Klassenstufen der SchülerInnen im Übergang Schule und Beruf
    • Ausbildungsberechtigte und ausbildungswillige Unternehmen, die auf der Suche nach potentiellen Auszubildenden sind und ihre Recruitingmethoden ausweiten wollen
  • Projektinhalt: Über die Internetseite sollen gebündelt die relevanten Informationen zu den Themen Ausbildung und Übergang Schule / Beruf aus der Region Osnabrück für die genannten Zielgruppen dargestellt werden. Für den Aufbau der Homepage für die Ausbildungsregion sind folgende Schritte vorgesehen:
    • Gründung einer übergeordneten Arbeitsgruppe zur inhaltlichen Abstimmung mit den handelnden Akteuren der Ausbildungsregion Osnabrück und dem Fachkräftebündnis Nordwest
    • Einbindung des Kooperationspartners zur technischen und inhaltichen Umsetzung des Vorhabens
    • Bildung einer Redaktionsgruppe zur Bündelung, Umsetzung und Weiterentwicklung der Inhalte und Gestaltung der Homepage
    • Aufbau / Programmierung der Homepage
    • Begleitendes Marketing
    • Nutzung der Homepage durch die benannten Zielgruppen

AusbildungsbotschafterIn

  • Projektträger:  Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
  • Projektgebiet: Teilregion "Osnabrück" (Stadt und Landkreis Osnabrück)
  • Projektlaufzeit: 01. März 2019 bis 28. Februar 2021
  • Ziel: Ziel ist es, über ein neues Berufswahlorientierungsangebot zur Stärkung der dualen Ausbildung in der Region von Stadt und Landkreis Osnabrück beizutragen und das entsprechende Angebot langfristig zu etablieren.
  • Zielgruppe:  Drei Zielgruppen stehen im Mittelpunkt des Projektes:
    • Primäre Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-12 der weiterführenden Schulen der Arbeitsmarktregion Osnabrück
    • Instrumentelle Zielgruppe: Auszubildende, die als Ausbildungsbotschafterin oder Ausbildungsbotschafter aktiv werden
    • Partner: Akteure der Ausbildungsregion als weitere Zielgruppe des Projektes. Hierzu zählen u. a. Vertreter weiterführender Schulen, der Arbeitsagentur, der Kammern und Wirtschaftsverbände sowie Gewerkschaften
  • Projektinhalt:  Kerngedanke ist die Schulung und der Einsatz von „AusbildungsbotschafterInnen“, die authentisch und konkret vor Schulklassen über die Chancen der dualen Ausbildung berichten und vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Erfahrungen Fragen der Jugendlichen zum Schulabschluss, zur Berufswahl sowie zur dualen Ausbildung und weiterführenden Karrierechancen beantworten. Die Umsetzung des Projektes umfasst drei Arbeitspakete:
    • Akquisition der AusbildungsbotschafterInnen
    • Schulung der AusbildungsbotschafterInnen
    • Einsatz der AusbildungsbotschafterInnen
  • Weitere Infos: www.hwk-osnabrueck.de/ausbildungsbotschafter-berufsorientierung-auf-augenhoehe/

Adelante! 2.0

  • Projektträger:  PractiGo GmbH
  • Projektgebiet: Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 24. Juli 2018 bis 23. Mai 2020
  • Ziel: Analog zum Erstprojekt (s. u.) ist es das Hauptziel des Projektes, bereits gut vorausgebildete Spanier in regionalen Betrieben mit Fachkräftemangel so weiterzubilden, dass sie der Region und dem deutschen Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Dazu kommen im Rahmen des Folgeprojektes auf Arbeitgeberseite Kitas mit Problemen bei der Stellenbesetzung.
    Demnach soll nach einer einjährigen Anpassungsqualifizierung der Berufsabschluss der Kandidaten und Kandidatinnen in Deutschland vollständig anerkannt werden, sodass sie somit einen doppelten Berufsabschluss erlangen. Innerhalb eines Jahres sollen den entsprechenden Unternehmen und Kitas sehr gut qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
  • Zielgruppe: Junger erwerbslose Erwachsene mit einer abgeschlossenen spanischen Berufsausbildung. Mit einer Anpassungsqualifizierung werden ihre bestehenden Kenntnisse durch die fehlenden, meist praktischen Komponenten erweitert, um nach Abschluss ein festes, zukunftssicheres Beschäftigungsverhältnis mit dem Partnerbetrieb bzw. der Kita eingehen zu können.
  • Projektinhalt:  Die Teilnehmerrekrutiertung und sprachliche Vorbereitung für die Anpassungsqualifizierung erfolgt in Spanien. Nach der Ankunft in Deutschland werden die TeilnehmerInnen in einer Einführungswoche auf die Maßnahme und das Leben hier vorbereitet. Anschließend beginnt die zweimonatige betriebliche Erprobung. In Zusammenarbeit mit den Betrieben werden hier die fehlenden, also noch zu erlangenden Qualifikationen, gemäß den Ausbildungsrichtlinien ausgearbeitet. Im Falle des Erzieherberufs ist diese Bescheinigung nicht erforderlich. In beiden Fällen soll die betriebliche Erprobung dazu dienen, sich besser kennenzulernen und auszuloten ob oder wie eine weitere Zusammenarbeit bis hin zum angestrebten Berufsabschluss über die Erprobung hinweg positiv gestaltet werden kann. Kern des Vorhabens ist die zwölfmonatige betriebliche Anpassungsqualifizierung mit begleitendem fachspezifischen Sprachunterricht und einer engen Betreuung der TeilnehmerInnen. Noch vor Ende der Anpassungsqualifizierung werden sowohl Teilnehmende als auch bei Bedarf die Unternehmen auf die nächsten Schritte der geplanten Weiterbeschäftigung vorbereitet und begleitet.
  • Weitere Infos: www.practigo-consulting.com/de/adelante-2-0/
  • Pressemeldung der NOZ vom 21.06.2018
  • Pressemeldung der NOZ vom 30.11.2018
  • Pressemeldung vom Weser-Kurier vom 16.05.2019

Netzwerkmanagement II „Regionales Fachkräftebündnis Nordwest"

  • Projektträger: Landkreis Cloppenburg
  • Kooperationspartner: Alle Gebietskörperschaften im Regionalen Fachkräftebündnis Nordwest
  • Projektgebiet: Gesamtgebiet des Regionalen Fachkräftebündnisses Nordwest
  • Projektlaufzeit: 01. Juli 2018 bis 30. Juni 2021
  • Ziel: Weitere Umsetzung der regionalen Fachkräftestrategie und der darin definierten Handlungsfelder inkl. der entsprechenden Handlungsfeldziele.
  • Zielgruppe: Arbeitskräftepotenziale gemäß Fachkräftestrategie, insbesondere vorhandene und nachkommende Fachkräfte, „Stille Reserve“ sowie Zuwanderer aus dem In- und Ausland
  • Projektinhalt: Die Aufgaben des Netzwerkmanagements konzentrieren sich auf die Bereiche Strategieumsetzung und Strukturentwicklung. Im Bereich Strategieumsetzung liegt der Fokus auf der Initiierung und Entwicklung von Projekten sowie der Aktivierung und Beratung von potenziellen Projektträgern. Die Tätigkeiten zur Strukturentwicklung beinhalten insbesondere die professionelle, unabhängige Begleitung und Unterstützung der regionalen Akteure (u. a. Moderation, Organisation und Beratung der Gremien). Neben der Prozessmoderation und dem Sitzungsmanagement gehört hierzu aber ebenso eine adäquate Projektadministration  und -evaluation sowie eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit.
    Die Tätigkeiten des Netzwerkmanagements werden durch je einen kommunalen Ansprechpartner in den drei Teilregionen übernommen. Zusätzlich wird das Netzwerkmanagement weiterhin MCON als externer Dienstleister unterstützt.

Nachhaltige Anwendung von Instrumenten für eine beschleunigte Integration von Geflüchteten in den regionalen Fachkräftemarkt

  • Projektträger: "pro:connect" - Integration durch Bildung & Arbeit e. V.
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreise Ammerland und Oldenburg, kreisfreie Städte Delmenhorst und Oldenburg)
  • Projektlaufzeit: 01. Juni 2018 bis 31. Mai 2020
  • Ziel: Ziel des Projektes ist die Optimierung vorhandener und die Entwicklung neuer In-strumente für eine beschleunigte Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten insbesondere in den regionalen Ausbildungsmarkt.
  • Zielgruppe: Adressiert werden mit dem Folgeprojekt von pro:connect weiterhin interessierte Geflüchtete (Schwerpunktmäßig im Alter von 17-35 Jahren) und Unternehmen bzw. deren Belegschaften
  • Projektinhalt: Zur Umsetzung des übergeordneten Projektziels werden folgende Maßnahmen umgesetzt:
    • Entwicklung und Etablierung eines datengestützten internen Matchingtools zwischen Fachkräfteangebot und -nachfrage zur wichtigen Unterstützung/Optimierung der persönlichen Beratungs- und Vermittlungsarbeit im Sinne des Case-Management-Ansatzes.
    • Etablierung und Weiterentwicklung eines individuellen digitalen Kompe-tenzfeststellungsverfahrens/Potentialanalyse zur Optimierung der Beratungs- und Vermittlungsarbeit.
    • Modifizierung des Konzepts der Kommunikationswerkstatt als ergänzendes Qualifizierungsinstrument zur Anbahnung und Stabilisierung von Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen (Durchführung von 2 Durchgängen).
    • Entwicklung und Erprobung eines Konzeptes zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen bei Geflüchteten. Entwicklung und Erprobung von zusätzlichen ausbildungsbegleitenden Unterstützungen.
    • Entwicklung eines Veranstaltungsformats zur Vermittlung des Stellenwer-tes und Potenzials der dualen Ausbildung für Schüler und deren Eltern oder Erziehungsberechtigten in den Stadtteilen bzw. Gemeinden (mind. 4 Pilotveranstaltungen).
    • Koordinierung der Arbeitsgruppe „Spracherwerb und Berufsorientierung“ mit dem Folgeziel für die nächste Förderperiode die Evaluierung/Erprobung von Maßnahmen zur Verbesserung der fachlichen und berufsspezifischen Sprachanwendung der Auszubildenden (mind. 2 Arbeitstreffen pro Jahr)

Ausbildung Dual+ in der Logistikbranche

  • Projektträger:  Kompetenznetz Individuallogistik e. V. (KNI)
  • Projektgebiet: Teilregion "Osnabrück" (Stadt und Landkreis Osnabrück)
  • Projektlaufzeit: 07. Mai 2018 bis 06. Mai 2020
  • Ziel: Insgesamt soll der bewährten dualen Ausbildung in der Logistikbranche ein neuer Schub verliehen und damit dem regionalen Fachkräftemangel in der Region und Branche entgegenwirkt werden. Dieses Projekt soll als Pilotvorhaben zur generellen Stärkung der Dualen Au-bildung in der Region dienen und ggf. auch auf andere Branchen übertragen werden.
  • Zielgruppe: Adressaten sind insbesondere Schüler und Schülerinnen aller Schulformen, da die
    Logistikbranche für alle Schulabschlüsse Einstiegsmöglichkeiten offeriert.
    Speziell sollen zudem Schülerinnen und Schüler mit niedrigem Bildungsabschluss
    angesprochen werden, da für diese in der Logistikbranche, anders als
    in vielen anderen Ausbildungsbereichen, explizite Entwicklungschancen aufgebaut
    und gestärkt werden können. Eine weitere Zielgruppe sind Schüler mit höherem Bildungsabschluss (Oberschule/ Abiturienten), die für Berufe mit komplexen Aufgaben (z.B. Disponenten
    oder Projektmitarbeitern) geeignet sind. Zu Zielgruppe gehören aber ebenso die Unternehmen, die motiviert werden sollen, an firmenübergreifenden Ausbildungen teilzunehmen. Durch Ausbildungsangebote haben
    auch diese Unternehmen eine bessere Chance auf Fachkräftesicherung.
  • Projektinhalt:  Konkret sind im Rahmen des Projektes folgende Maßnahmen geplant:
    • Ziel 1: Jungen Leuten das Berufsbild Logistik erfahrbar machen, mehr Ungelernte als auch Abiturienten für die Ausbildung zu gewinnen:
      Es werden u. a. Schüler Future Camps entwickelt, indem ein Austausch mit den Schülerinnen und Schülern aus den Schulen in der Region stattfinden soll. Ziel ist es, zu erfahren, was die Schüler bewegt, was sie sich für ihre berufliche Zu-kunft wünschen und vorstellen. Die Schüler Future Camps sollen direkt an den verschiedenen Schulen stattfinden und werden von externen Spezialisten durchgeführt.
    • Ziel 2: Entwicklung der betriebsübergreifenden Ausbildung Dual+ zum Kaufmann (w/m) für Spedition und Logistikdienstleistungen:
      KMUs der Branche, die aus den verschiedenen Gründen keine Auszubildenden einstellen können, da sie bisher nicht alle Lerninhalte anbieten können bzw. kein Personal für die Unterstützung haben, werden durch einen neuartigen kooperativen Ansatz dazu befähigt, an einer betriebsübergreifenden Ausbildung zu partizipieren.
    • Ziel 3: Attraktivität der Ausbildung der Logistischen Berufe verbessern
      In zwei Azubi Future Camps mit den Auszubildenden aus verschiedenen Jahrgängen, Unternehmen und Ausbildungsgängen der Branche soll die Basis zur weiteren Verbesserung der aktuellen Ausbildungsgänge gelegt werden. Es werden Anregungen und Wünsche der Auszubildenden sowie Erwartungen der Unternehmen gesammelt und ein Abgleich vorgenommen. Lerninhalte, die nicht von den Firmen abgedeckt werden können, werden über die innovative Lernform des „Blended Learning“ vermittelt. Blended Learning ist eine in der Logistikbranche noch nicht etablierte Art der Wissensvermittlung, die virtuelle und etablierte Lernformen mithilfe einer Lernplattform verbindet. Die Wissensvermittlung wird auf diese Weise modern und ansprechend für junge Menschen organisiert (anytime – anywhere).
  • Weitere Infos: www.k-n-i.de/projekte/dual/

Energiebildung und Berufe im Nordwesten

  • Projektträger:  Institut für Ökonomische Bildung gGmbH
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreise Ammerland und Oldenburg sowie die Städte Delmenhorst und Oldenburg)
  • Projektlaufzeit: 01. Dezember 2017 bis 30. November 2019
  • Ziel: Ziel des Projektes ist der Aufbau eines internetgestützten Angebots (Online-Portal) für allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I (Haupt-, Real- und Oberschulen) zur Berufsorientierung und damit verbundener Inhalte mit Blick auf die Region. Der Fokus liegt zunächst auf der Energiebranche. Das Konzept und das Online-Portal werden so flexibel gestaltet, dass sie in Zukunft sowohl um Angebote für die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) als auch um unterrichtliche Angebote mit Blick auf andere Branchen und für andere Zielgruppen (z. B. Auszubildende) erweitert werden können.
  • Zielgruppe: Die Angebote, die in diesem Projekt entstehen, sollen den Schülerinnen und Schülern der Region zugutekommen. Konkret erfolgt dies über den Unterricht an Schulen. Wesentliche Zielgruppen sind außerdem die entsprechenden Lehrkräfte, die darin zu unterstützen sind, entsprechende Themen fundiert und lernwirksam im Unterricht behandeln und den Kompetenzerwerb der jungen Heranwachsenden fördern zu können. Fester Bestandteil sind zudem Praxiskontakte mit der regionalen Wirtschaft.
  • Projektinhalt:  Im Rahmen des zweijährigen Projektes werden folgende Produkte entwickelt:
    • Konzeption, Aufbau und Pflege eines Online-Portals für Lehrkräfte mit Materialien und Hinweisen zur Gestaltung von Unterricht und Berufsorientierungsmaßnahmen inkl. Erprobungsphase an vier Schulen im Projektgebiet
    • Entwicklung von vier E-Learning Qualifizierungsbausteinen für Lehrkräfte zu Schwerpunktthemen
    • Entwicklung eines Leitfadens zur Gestaltung von Praxiskontakten (Erkundungen, Expertengespräche, Schülerbetriebspraktika) mit Blick auf die Region und Branche (inkl. Darstellung von Best-Practice-Beispielen)
  • Weitere Infos: www.perspektiven-im-nordwesten.de/

Work Life Allianz - Überbetriebliches Gesundheitsmanagement

  • Projektträger:  HAWIS GmbH
  • Projektgebiet: Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 01. Oktober 2017 bis 30. September 2019
  • Ziel: Das Projekt zielt darauf ab, die geistigen, seelischen und körperlichen Leistungsvoraussetzungen der Mitarbeiter in KMUs durch die gesundheitliche Betreuung zu verbessern und qualitativ vergleichbar mit denen in Großunternehmen zu machen, welche unternehmensintern ein professionelles Gesundheitsmanagement implementiert haben.
  • Zielgruppe: Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus den KMU. Adressaten bei den Arbeitgebern können sowohl die selbständigen Inhaber, als auch angestellte Geschäftsführer und Personalverantwortliche sein. Bei den Arbeitnehmern werden Voll- und Teilzeitbeschäftigte ebenso adressiert wie Auszubildende und Menschen mit Behinderungen oder mit herabgesetztem Leistungsvermögen.
  • Projektinhalt:  Die Umsetzung des Projektes erfolgt in folgenden Bausteinen:
    • Gewinnung von Netzwerkmitgliedern und Partnern
    • Sensibilisierung von Unternehmern und deren Mitarbeitern über die Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung
    • Dauerhafte Etablierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements in die Unternehmensstrukturen
  • Weitere Infos: www.hawis.com/leistungen/betriebliches-gesundheitsmanagement-bgm/work-life-allian
  • Presseinfo vom Oldenburg Münsterland vom 14.03.2018

Adelante! Anpassungsqualifizierung zur Fachkräftesicherung in Nordwest

  • Projektträger:  PractiGo GmbH
  • Projektgebiet: Landkreis Diepholz in der Teilregion "Mitte"
  • Projektlaufzeit: 01. August 2017 bis 31. Dezember 2018
  • Ziel: Hauptziel dieses Projektes ist es, bereits gut vorausgebildete Spanier in regionalen Betrieben mit Fachkräftemangel so weiterzubilden, dass sie der Region und dem deutschen Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Demnach soll nach einer einjährigen Anpassungsqualifizierung der Berufsabschluss der Kandidaten und Kandidatinnen in Deutschland vollständig anerkannt werden, sodass sie somit einen doppelten Berufsabschluss erlangen. Innerhalb eines Jahres sollen den entsprechenden Unternehmen sehr gut qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
  • Zielgruppe: Junger erwerbslose Erwachsene mit einer abgeschlossenen spanischen Berufsausbildun. Mit einer Anpassungsqualifizierung werden ihre bestehenden Kenntnisse durch die fehlenden, meist praktischen Komponenten erweitert, um nach Abschluss ein festes, zukunftssicheres Beschäftigungsverhältnis mit dem Partnerbetrieb eingehen zu können.
  • Projektinhalt:  Die Teilnehmerrekrutiertung und sprachliche Vorbereitung für die Anpassungsqualifizierung erfolgt in Spanien. Nach der Ankunft in Deutschland werden die TeilnehmerInnen in einer Einführungswoche auf die Maßnahme und das Leben hier vorbereitet. Anschließend beginnt die zweimonatige betriebliche Erprobung. In Zusammenarbeit mit den Betrieben werden hier die fehlenden, also noch zu erlangenden Qualifikationen, gemäß dem Ausbildungsrichtlinien ausgearbeitet. Die betriebliche Erprobung soll dazu dienen, sich besser kennenzulernen und auszuloten ob oder wie eine weitere Zusammenarbeit bis hin zum angestrebten Berufsabschluss über die Erprobung hinweg positiv gestaltet werden kann. Kern des Vorhabens ist die zwölfmonatige betriebliche Anpassungsqualifizierung mit begleitendem fachspezifischen Sprachunterricht und einer engen Betreuung der TeilnehmerInnen. Noch vor Ende der Anpassungsqualifizierung werden sowohl Teilnehmende als auch bei Bedarf die Unternehmen auf die nächsten Schritte der geplanten Weiterbeschäftigung vorbereitet und begleitet.
  • Weitere Infos: www.practigo-consulting.com/de/anpassungsqualifizierung-adelante/

Qualifizierung für Alleinerziehende und Berufsrückkehrerinnen (QuAB)

  • Projektträger: Volkshochschule für den Landkreis Cloppenburg e. V.
  • Projektgebiet: Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 01. August 2017 bis 31. Dezember 2018
  • Ziel: Projektziel ist die Aufnahme von Arbeit oder (Teilzeit)Ausbildung von Alleinerziehenden oder Berufsrückkehrerinnen in den drei Landkreisen Cloppenburg, Vechta und Diepholz. Erreicht werden soll dies durch
    • Qualifizierung
    • Die Stabilisierung der TN und die Organisation des persönlichen Umfeldes, so dass sie in die Lage versetzt werden, eine Arbeit aufzunehmen.
    • Die Sensibilisierung von Arbeitgebern und der Öffentlichkeit für die Bedarfe der Zielgruppe bei der Integration in den Arbeitsmarkt.
  • Zielgruppe: Alleinerziehende und arbeitslos gemeldete Berufsrückkehrerinnen, vorwiegend im ALGII Leistungsbezug. Diese Zielgruppe hat erfahrungsgemäß aufgrund von schwierigen Lebensumständen Schwierigkeiten erfolgreich ins Berufsleben (wie-der)einzutreten: unflexible Kinderbetreuungszeiten, fehlende Mobilität aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen, kein bzw. niedriger Schulabschluss sowie eine längere Abwesenheit vom Arbeitsmarkt und damit verbunden geringes Selbstvertrauen. Das Projekt „QuAB“ soll die TeilnehmerInnen dazu befähigen einen erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu bewältigen.
  • Projektinhalt: Ziel der Maßnahme ist, die TeilnehmerInnen, die bisher die primäre Rolle als Alleinerziehende wahrgenommen haben, so fortzubilden, dass eine berufliche Perspektive geschaffen werden kann. Im Idealfall werden die TN am Ende der Qualifizierung in den Arbeitsmarkt durch Erhalt eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes integriert. Die Ausbildung kann dabei in Teilzeit absolviert werden. Die TeilnehmerInnen werden innerhalb von 17 Monaten in den folgenden Themenfeldern qualifiziert:
    • Soft Skills und Selbstmarketing
    • EDV-Kompetenz
    • Qualifizierung zum/zur BetriebshelferIn
    • Finanzlkompetenz
    • Arbeitsmarktrelevantes Wissen
    • Förderung eines ökologischen Bewusstseins
    • Umgang mit Stresssituationen
    • Grundbildung

Darüber hinaus gehören drei Praktische Erprobungen zu der Qualifizierungsmaßnahme. Außerdem soll auch Spielraum für die individuellen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen vorhanden sein.

Kompetenzzentrum Bildung in der Logistikbranche in Nordwest Niedersachsen/ Region Osnabrück

  • Projektträger: Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e. V., Region Osnabrück
  • Projektgebiet: Teilregion "Osnabrück" (Stadt und Landkreis Osnabrück)
  • Projektlaufzeit: 01. Juni 2017 bis 31. Mai 2019
  • Ziel: Aufbau und Entwicklung eines Kompetenzzentrums Bildung in der Logistikbranche. Folgende konkrete Ziele werden dabei verfolgt:
    • Verbesserung der regionalen Strukturen zur Fachkräftesicherung in der regionalen Logistikbranche
    • Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und der Standortattraktivität
    • Bessere Verknüpfung von beruflicher, berufsbegleitender und hochschulischer Bildung und Weiterbildung
    • Mehr Durchlässigkeit und leichterer Zugang zu der Hochschule
    • Verbesserung der Chancen von KMU und der Beschäftigten
  • Zielgruppe: Insbesondere Beschäftigte mit Weiterbildungsbedarf und Interesse, QuereinsteigerInnen, StudienzweiflerInnen, StudienabbrecherInnen und MigrantInnen sowie PersonalerInnen und Unternehmensverantwortliche in der Logistikbranche. Außerdem Unternehmen in der Region Osnabrück (Großunternehmen, die pilothaft Bildungsmaßnahmen erproben und KMU, die von den Bildungsmaßnahmen profitieren) wie auch regionale Akteure, die von der neuartigen regionalen Struktur des Kompetenzzentrums Bildung profitieren.
  • Projektinhalt: Der Aufbau und die Entwicklung des Kompetenzzentrums erfolgt in vier Phasen:
    • Bedarfsermittlung: Der Bedarf nach neuartigen Bildungsangeboten und -formaten wird in 4 Workshops ermittelt.
    • Innovative Bildungsangebote entwickeln und pilothaft umsetzen: Bildungsangebote werden nach der Auswertung der Workshops bedarfsorientiert entwickelt, neuartige Bildungsangebote curricular beschrieben und in passenden Formaten z. T. betriebsübergreifend pilothaft erprobt.
    • KMU erreichen: Die KMU in der Branche sind verstärkt für Bildungsangebote zu erschließen. Hier stehen die Kooperationen in der Branche und Ausbildungsverbünde im Vordergrund.
    • Perspektivisch nachhaltiger Aufbau und Entwicklung des Kompetenzzentrums: Das Kompetenzzentrum Bildung mit den Service- und Bildungsangeboten u.a. auf einer webbasierten Plattform wird nachhaltig aufgebaut und wirkt nachhaltig als Mittler zwischen Hochschule und Unternehmen.
  • Weitere Infos: www.bw-verdi.de/vor-ort/osnabrueck/eu-projekte/kompetenzzentrum-bildung-in-der-logistikbranche.html
  • Presseinfo des Nds. Wirtschaftsministeriums vom 01.02.2017

Perspektive: Pflege!

  • Projektträger: Landkreis Vechta
  • Kooperationspartner: Landkreis Cloppenburg, Perspektiv: Pflege! e. V.
  • Projektgebiet: Landkreise Cloppenburg und Vechta in der Teilregion "Mitte"
  • Projektlaufzeit: 01. April 2017 bis 31. März 2019
  • Ziel: Oberstes Ziel dieses Projektes ist es, Fachkräfte im Gesundheitswesen zu gewinnen sowie diese auch an die Region zu binden.
    Des Weiteren soll die Qualität und Quantität von Pflegefachpersonal in den Einrichtungen gesichert werden. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, auch begründet durch den Rückgang der Schulabgänger, sollen auch international Pflegefachkräfte gewonnen werden und diesen Hilfen bei der Anerkennung ihrer Qualifikationen geboten werden. Ebenfalls sollen Qualifizierungsmaßnahmen neustrukturiert und angepasst werden um die Beschäftigungschancen zu erhöhen. Darüber sind die Gestaltung von Fachlaufbahnen und Konzepte zur Work-Life-Balance sowie eine stärkere Vernetzung der relevanten Akteure Ziele des Projektes.
  • Zielgruppe: Insbesondere Berufseinsteiger, Migranten, Ausgebildete Pflegefachkräfte und Pflegehelfer, Berufsrückkehrer, Umschüler und Arbeitslose sowie Studienabbrecher und weitere interessierte Personen.
  • Projektinhalt: Zur Umsetzung der Ziele soll in jedem Landkreis zunächst eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet werden. Diese soll Konzepte zur Sicherstellung und Gewinnung von Fachkräften im Projektgebiet erstellen. Anschließend erfolgt die Umsetzung im Rahmen von vier Projektphasen:
    In der ersten Phase des Projektes sollen die Rahmenbedingungen geschaffen und Strukturen vorbereitet werden. Hierzu zählt vor allem, die bestehende Vernetzung zwischen den Institutionen aufrecht zu erhalten, aber auch neue Netzwerke zu bilden.
    In der zweiten Phase soll zunächst eine Auftaktveranstaltung stattfinden, in der Institutionen und mögliche Fachkräfte über das Vorhaben informiert werden. Eine Anlaufstelle wird sich hauptsächlich mit der berufsgruppenspezifischen Maßnahmenplanung auseinandersetzen. Die andere beschäftigt sich während der Projektlaufzeit mit den Unternehmensspezifischen Konzepten zur langfristigen beruflichen Bindung an die Einrichtung. Ferner sollen Konzepte für Veranstaltungen entwickelt werden. Beispiele für entsprechende Maßnahmen sind Konzepte in Unternehmen zur langfristigen Bindung von Mitarbeitern, Konzepte zur Integration in die Ausbildung der Pflegefachkraft sowie Veranstaltungen zur Imagepflege.
    In der dritten Phase sollen die erarbeiteten Konzepte umgesetzt werden um gezielt Fachkräfte für die angegliederten Institutionen zu gewinnen. Ein wichtiger Punkt wird in dieser Phase auch die Öffentlichkeitsarbeit sein.
    In der vierten Phase sollen die erarbeiteten Maßnahmen dauerhaft in den Landkreisen etabliert werden damit fortlaufend und beständig Veranstaltungen und Beratungen bezüglich der Nachwuchsgewinnung im Bereich Pflege im Oldenburger Münsterland durchgeführt werden können.
  • Weitere Infos: www.perspektive-pflege-om.de

Kooperationsnetzwerk zur Fachkräftesicherung im Nordwesten

  • Projektträger: Stadt Oldenburg
  • Kooperationspartner: Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg mbH (WLO), Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (dwfg), Landkreis Ammerland
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreise Ammerlande und Oldenburg, Städte Delmenhorst und Oldenburg)
  • Projektlaufzeit: 01. April 2017 bis 31. März 2019
  • Ziel: Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zur Sicherung der bestehenden und Gewinnung von zusätzlichen Mitarbeitern für Unternehmen der Region zu leisten. Die Umsetzung dieses Ziels erfolgt dabei über die folgenden operativen Ziele:
    1. Etablierung des „Kooperationsnetzwerks zur Fachkräftesicherung im Nordwesten“
    2. Entwicklung einer „Toolbox“ mit insgesamt 20 dokumentierten Beispiel-Instrumenten und -Ansätzen zur Fachkräftesicherung und -gewinnung für kommunale Wirtschaftsförderungen auf lokaler bzw. regionaler Ebene.
  • Zielgruppe: Auf der einen Seiten insbesondere die regionalen Unternehmen mit Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern und auf der anderen Seite die unterschiedlichen Arbeitsmarktpotenziale. Dazu gehören das endogene Fachkräftepotenzial wie etwa bereits in der Region tätige Arbeitskräfte, potenzielle Nachwuchskräfte, die "stille Reserve" sowie externe Fachkräfte (bspw. qualifiziertes Personal aus dem Ausland, Migranten und Geflüchtete).
  • Projektinhalt: Die konkrete Bearbeitung des Projekts erfolgt auf zwei Ebenen:
    Es besteht eine übergreifende Prozessebene, auf der zunächst das Kooperationsnetzwerk etabliert werden soll. Im Anschluss werden hier durch den fachlichen Austausch der Projektpartner neue Lösungen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung entwickelt. Die Erprobung und Durchführung der Aktivitäten findet statt in der Umsetzungsphase im Rahmen von vier Arbeitspaketen (s. u.) jeweils in der Verantwortung einer der vier Projektpartner. Die Auswertung und Dokumentation in Form einer „Toolbox“ zum Ende des Projektes soll wieder auf der übergreifenden Prozessebene realisiert werden.
    Arbeitspaket 1: Beratungsangebote und Standortgemeinschaften (z. B. Entwicklung Beratungstools, Erprobung Beratungsangebote, Standortgemeinschaft Gewerbegebiete)
    Arbeitspaket 2: Veranstaltungen und Schulungsangebote (z. B. Thematische Ver-anstaltungsreihe, Schulungsangebote für Personalverantwortliche in KMU, Social Media Service für Unternehmen)
    Arbeitspaket 3: Kooperation und Information zur Nachwuchssicherung (z. B. Initia-tive für Fachkräftenachwuchs, Fachkräfte-Informationsdienst)
    Arbeitspaket 4: (Regional-)Marketing-Angebote für Unternehmen (z. B. Willkom-mensangebote für (potenzielle) neue Mitarbeiter, Media-Center)
  • Weitere Infos: Entwickelte Toolbox

KURS Zukunft

  • Projektträger: Universität Vechta, Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten
  • Projektgebiet: Teilregion "Mitte" (Landkreise Cloppenburg, Diepholz und Vechta)
  • Projektlaufzeit: 01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2018
  • Ziel: Mittels langfristiger Bildungspartnerschaften zwischen Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft (Vorleistungsindustrie und Verarbeitendes Gewerbe) und benachbarten weiterführenden Schulen, sollen Jugendliche in den Dialog über die Zukunftsthemen der Branche (u.a. Nachhaltigkeit und Bioökonomie) eingebunden werden
  • Zielgruppe: Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie allgemeinbildende
    und weiterführende Schulen im Projektgebiet (Jahrgangsstufen 6 bis 13)
  • Projektinhalt: Aufbau von Bildungspartnerschaften zwischen Unternehmen und Schulen vor Ort, die als langfristige und auf Wachstum ausgelegte Nachbarschaftsbeziehungen zu verstehen sind. An den Schulen werden moderierte Halb- oder Ganztagsworkshops zum Thema "Nachhaltige Entwicklung / Zukunft Ernährung" durchgeführt (z.B. Verortung im Profilfach Wirtschaft). Darauf aufbauend erfolgt eine Übertragung auf die Situation im Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler erkunden die unterschiedlichen Zukunftsfragen der Partnerunternehmen im Dialog u. a. mit Unternehmensvertretern, Mitarbeitern, Auszubildenden vor Ort und Gewerkschaftsvertretern. Dabei wird auch die Arbeitswelt dieser Betriebe vorgestellt. Schülerinnen und Schüler lernen somit Wirtschaft, Berufs- und Arbeitswelt hautnah kennen.
    Durch den offenen „Zukunftsdialog“ über die Themen der Branche, sollen mögliche Vorurteile bei den Jugendlichen abgebaut, realistische Einblicke gewährt und ein Imagewandel herbeigeführt werden. Die Unternehmen machen als Arbeitgeber auf sich aufmerksam und kommen mit potentiellen Bewerbern in Kontakt. Das Projekt dient somit der Nachwuchssicherung für die Unternehmen der Ernährungswirtschaft.
  • Weitere Infos: www.kurszukunft.net
  • Presseinfo des Nds. Wirtschaftsministeriums vom 01.02.2017
  • Pressemeldung der Uni Vechta vom 05.01.2017
  • Pressemeldung auf der Clusterplattform des BMWi vom 23.12.2016

Pflege Connection unterwegs

  • Projektträger: Gesundheitswirtschaft Nordwest e. V.
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreise Ammerland und Oldenburg sowie die Städte Delmenhorst und Oldenburg)
  • Projektlaufzeit: 01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2018
  • Ziel: Das Image der Pflegeberufe verbessern, mehr (junge) Menschen in der Region für den Beruf begeistern und mit Vorurteilen aufräumen.
  • Zielgruppe: Primär (Erst-)Ausbildungswillige junge Menschen im Alter von 14-26 Jahren (z.B. SchulabgängerInnen, leistungsschwache und anderweitig benachteiligte Jugendliche, FSJ-/BFDlerInnen und Studienabbrecherinnen), Eltern, LehrerInnen und BerufsberaterInnen sowie weitere Multiplikatoren (Pflegekräfte, Lehrkräfte für Pflegeberufe, Praxisanleite-rInnen/MentorInnen, Auszubildende).
  • Projektinhalt: Zur Umsetzung des Ziels sollen neue Zugangswege zur der Zielgruppe erschlossen und verschiedene Veranstaltungsformate zur Steigerung des Images der Pflegeberufe erarbeitet, erprobt und durchgeführt werden. Insgesamt sollen mind. 15 Veranstalungen umgesetzt werden (bspw. Besuch von Jobmessen, Öffentlichkeitsarbeit auf Veranstaltungen, Projekttage als Angebote an allgemeinbildenden Schulen, Fortbildungsveranstaltungen für LehrerInnen und BerufsberaterInnen sowie weitere Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen wie z. B. Informationsveranstaltungen für MigrantInnen und Geflüchtete, interssierte Unternehmen und potenziellen Projektpartnern).
    Zudem sollen die bereits in einem vorangegangenen Projekt etablierten Websites (www.pflege-connection.de) für das Vorhaben genutzt bzw. angepasst werden.
  • Weitere Infos: www.pflege-connection.de/
  • Presseinfo des Nds. Wirtschaftsministeriums vom 01.02.2017
  • Presseartikel auf NWZ Online vom 08.02.2017

Fachkräftemarketing in der Region Osnabrück: Gewinnung und Bindung von Hochqualifizierten für den Wirtschaftsraum

  • Projektträger: WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH
  • Kooperationspartner: WIGOS Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land mbH, Maßarbeit kAöR des Landkreis Osnabrück, OMT Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH, TOL Tourismusverband Osnabrücker Land e. V.
  • Projektgebiet: Teilregion "Osnabrück" (Stand und Landkreis Osnabrück)
  • Projektlaufzeit: 01. Juli 2016 bis 30. Juni 2018
  • Ziel: Steigerung des Bekanntheitsgrades der in der Region Osnabrück ansässigen Unternehmen unter der Zielgruppe der Hochqualifizierten. Das Projekt soll dazu beitragen, die Region im Wettbewerb um Fachkräfte zu positionieren und den Fachkräftebedarf der Betriebe zu decken.
  • Zielgruppe: Insbesondere Hochschulabsolventen sowie Absolventen einer Aufstiegsfortbildung wie Meister oder Techniker. Angesprochen werden sowohl sowohl in der Region ausgebildeten Fachkräfte als auch Fachkräfte von außerhalb mit Fokus auf potenzielle Rückkehrer.
  • Projektinhalt: Zur Erreichung der formulierten Ziele werden folgende Maßnahmen umgesetzt:
    • Durchführung von begleiteten Bustouren zu den hidden champions in der Region Osnabrück
    • Entwicklung und Einführung einer Mobilen Anwendung zur Information der Zielgruppe über offene Stellen, sowie Wohn- und Freizeitangebote in der Region
    • Umsetzung von Maßnahmen zur Darstellung der Wirtschaftsregion (z. B. Auftritte bei Messen und studienbegleitenden Veranstaltungen sowie Informationsbroschüren)
    • Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur gezielten Ansprache von potenziellen Rückkehrern (Erhebung, konkrete Marketingmaßnahmen wie Anzeigenkampagnen)
    • Entwicklung und Umsetzung eines Veranstaltungsformats für die Zusammenkunft von Hochqualifizierten und regionalen Unternehmen
    • Durchführung von Maßnahmen zur Bindung von Berufspendlern an die Region Osnabrück
  • Weitere Infos: www.wfo.de/standort/projekte/fachkraeftemarketing-in-der-region/
  • Presseinfo des Nds. Wirtschaftsministeriums vom 01.07.2016

Netzwerkmanagement „Regionales Fachkräftebündnis Nordwest“

  • Projektträger: Landkreis Cloppenburg
  • Kooperationspartner: Alle Gebietskörperschaften im Regionalen Fachkräftebündnis Nordwest
  • Projektgebiet: Gesamtgebiet des Regionalen Fachkräftebündnisses Nordwest
  • Projektlaufzeit: 01. Juli 2016 bis 30. Juni 2018
  • Ziel: Aktive Unterstützung und Sicherstellung einer erfolgreichen Umsetzung der regionalen Fachkräftestrategie und der darin definierten Ziele.
  • Zielgruppe: Arbeitskräftepotenziale gemäß Fachkräftestrategie, insbesondere vorhandene und nachkommende Fachkräfte, Frauen sowie Zuwanderer aus dem In- und Ausland
  • Projektinhalt: Die Aufgaben des Netzwerkmanagements konzentrieren sich auf die Bereiche Strategieumsetzung und Strukturentwicklung. Im Bereich Strategieumsetzung liegt der Fokus auf der Initiierung und Entwicklung von Projekten sowie der Aktivierung und Beratung von potenziellen Projektträgern. Die Tätigkeiten zur Strukturentwicklung beinhalten insbesondere die professionelle, unabhängige Begleitung und Unterstützung der regionalen Akteure (u. a. Moderation, Organisation und Beratung der Gremien). Neben der Prozessmoderation und dem Sitzungsmanagement gehört hierzu aber ebenso eine adäquate Projektadministration  und -evaluation sowie eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit.
    Die Tätigkeiten des Netzwerkmanagements werden durch je einen kommunalen Ansprechpartner in den drei Teilregionen übernommen. Zusätzlich wird das Netzwerkmangement durch MCON als extener Dienstleister unterstützt.
  • Presseinfo des Nds. Wirtschaftsministeriums vom 01.07.2016

Entwicklung und Erprobung von Instrumenten für eine gelingende Integration von Flüchtlingen in den regionalen Arbeitsmarkt

  • Projektträger: "pro:connect" - Integration durch Bildung & Arbeit e. V.
  • Projektgebiet: Teilregion "Nord" (Landkreise Ammerland und Oldenburg, kreisfreie Städte Delmenhorst und Oldenburg)
  • Projektlaufzeit: 01. Juni 2016 bis 31. Mai 2018
  • Ziel: Entwicklung und Erprobung eines praxisgerechten „Instrumente-Kastens“ für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen
  • Zielgruppe: Interessierte Flüchtlinge und Unternehmen bzw. deren Belegschaften
  • Projektinhalt: Maßnahmen mit Blick auf den Betreuungs-/Unterstützungsbedarf der Unternehmen sind insbesondere eine Informationskampagne, eine Mitarbeiterschulung und (in Abstimmung mit einer BBS) ein Mentoren-Konzept für Auszubildende. Mit Blick auf die „Flüchtlinge“ gehören dazu verschiedene Berufs-orientierungs-/-vorbereitungsmaßnahmen.
    Generell umfasst der "Instrumente-Kasten" außerdem einen Kompetenz- und Neigungs-/Potential-Check, verschiedene Match-Making-Formate, ein Hospitations- und Praktikumskonzept, ein Verfahrenshandbuch und einen Best-Practice-Leitfaden für den Ergebnistransfer.
  • Presseinfo des Nds. Wirtschaftsministeriums vom 02.06.2016